Montag, 21. Mai 2012
Mein Kirchentag

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Umfrage: Wo wird dein Herz sein?

Fünf Tage beten, singen, diskutieren, staunen, entdecken. Worauf freuen sich die KirchentagsbesucherInnen und ihre Gastgeber am meisten?

Bettina (45), Emil (12) und Johannes (10) aus Einbeck: „Ich bin gespannt, wie der Kirchentag in Sachsen angenommen wird. Es wäre schön, wenn die Menschen Religion als etwas Positives erleben.“

Antonia (31), Kartographin aus Bulgarien: „Ich bin extra für den Kirchentag mit dem Auto aus Sofia hergefahren. Ich bin orthodox und finde es spannend, mit anderen Christen zu diskutieren.“

Otto Guse (51), Präsident der Landessynode Sachsen: „Ich freue mich besonders auf das Projekt Kirchenbank. Ich werde irgendwo in Dresden sitzen und mit jedem, der mag, über Gerechtigkeit diskutieren.“

Lill (18), Schülerin aus Marburg: „Ich bin Helferin und freue mich, darüber so viel Bestätigung für meine Arbeit zu bekommen. Gerade ältere Menschen kommen extra auf mich zu, um sich zu bedanken.“

Margret (66) und Walter (65), Oberhausen: „Im Ruhestand haben wir endlich Zeit für den Kirchentag. In unserer Gemeinde sind vor allem Ältere. Es ist schön, hier auch junge Christen zu treffen.“

Stefan (26), Sushi-Koch aus Dresden: „Ich habe mit Kirche eigentlich nichts zu tun. Aber ich freue mich, dass so viele junge Leute in Dresden sind. Das ist eine gute Werbung für die Stadt.“

Marion (42), Diakonin aus Stuttgart: „Ich gehe auf jedem Fall zur Bibelarbeit mit Katrin Göring-Eckardt. Ich finde die feministischen und ökologischen Schwerpunkte, die sie setzt, sehr wichtig.“

Michel (23), Stabsunteroffizier aus Dresden: „Ich verkauf hier von morgens sieben Uhr bis Mitternacht Erbsensuppe. Am meisten freu ich mich beim Kirchentag ehrlich gesagt auf den Feierabend.“

Inken (25), Pfadfinderin aus Hamburg: „Ich freue mich total auf die Konzerte. Vor allem auf Stilbruch. Beim letzten Kirchentag waren das noch Straßenmusiker. Jetzt stehen sie auf der großen Bühne!“

Fridolf (66), Pastor in Ruhe aus Güstrow: „Es gibt hier so viel Interessantes. Mal schauen, wie lang meine Kräfte reichen. Auf Fulbert Steffenskys Bibelarbeit verzichte ich jedenfalls nicht.“

Lennart (18), Elisabeth (18), Schüler aus Berlin: „Wir sind als Helfer angereist, ohne so richtig zu wissen, was uns erwartet. Wir freuen uns darauf, viele neue Leute kennenzulernen!“

Raoul (19), Pfadfinder aus Hassloch: „.Ich genieße es, dass auf dem Kirchentag alle so wahnsinnig freundlich sind. Die Distanz, die sonst immer zwischen den Menschen herrscht, fällt hier weg.“

Nadia Pantel und Claudia Maier