Sonntag, 20. Mai 2012
Mein Kirchentag

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Gerhard Schöne begeistert nicht nur sein Stammpublikum

Er zieht treue Fans und immer wieder neues Publikum in seinen Bann wie eh und je: Seit rund 30 Jahren begeistert der aus einem sächsischen Pfarrhaus stammende Liedermacher Gerhard Schöne mit ungebrochener Schaffenskraft und Ausstrahlung die Besucher von Evangelischen Kirchentagen.

Sein Markenzeichen: einfühlsam-kritische Texten zu eingängigen Kompositionen und, vielleicht mehr noch, die kreative Aneignung und Auseinandersetzung mit Perlen des christlichen Erbes und der musikalischen Tradition.

Unter die Haut gegangen war vielen Dresdnern und Besuchern schon sein Auftritt beim Regionalkirchentag zum Lutherjahr 1983 im Großen Garten der sächsischen Landeshauptstadt. Nun hat er wieder ein Heimspiel – in mehreren Etappen: Wie damals beendete er ein umjubeltes Konzert in der proppenvollen Annenkirche mit dem gemeinsamen Kanon „Dona nobis pacem“. Am Freitagabend ist er auf der MDR-Bühne am Altmarkt im „Dreierpack“ mit Clemens Bittlinger und Heinz Rudolf Kunze zu erleben, außerdem am Samstagabend im Zentrum Zeitenströmung.  

Zu den Höhepunkten in seinem aktuellen Programm gehören Bearbeitungen von großen Kirchenliedern wie „Jesu, meine Freude“ oder „O Ewigkeit, Du Donnerwort“ in mitreißend frischen Arrangements für Gitarre, Saxofon und Orgel. Virtuos verschränkt er Stilrichtungen, wenn etwa „Hilf’ Herr meines Lebens“ mit „Hit the road, Jack“ ineinander fließen, lässt Blues und Klezmer aufscheinen und führt seine Zuhörer mit dem sanften Verklingen seiner Lieder zu höchster Konzentration.