Die gastgebende Stadt
Hamburg maritim - wo das Herz der Metropole schlägt
Was wäre Hamburg ohne seinen Hafen und die vielen maritimen Sehenswürdigkeiten entlang der Elbe? Hier schlägt das Herz der Metropole rund um die Uhr im Takt der Gezeiten und hier verbinden sich Tradition und Moderne zu einer weltweit einmaligen Atmosphäre. Ihrem internationalen Hafen verdankt die Freie und Hansestadt Hamburg ihren Wohlstand sowie den Beinamen „Tor zur Welt“. Seit Jahrhunderten gehen hier Menschen aus vielen Ländern und Kulturen ganz selbstverständlich ein und aus. Die daraus resultierende Weltoffenheit ist Programm, sie prägt unübersehbar das Leben der ganzen Stadt. Der Deutsche Evangelische Kirchentag ist beispielsweise bereits das vierte Mal in Hamburg zu Gast.
Von der Geschäftsstelle an der Neuen Burg aus sieht man auf den spektakulären Bau der Elbphilharmonie. Auf dem ehemaligen Kaispeicher A strebt Hamburgs neues Wahrzeichen in den Himmel. Einheimische und Besucher können sich auf einen der besten Konzertsäle der Welt und auf einen atemberaubenden Blick freuen, den sie schon bald aus luftiger Höhe von der öffentlich zugänglichen „Plaza“ auf Stadt, Hafen und Elbe genießen können.
Weltrekorde mit Backsteinfassaden
Zwischen HafenCity und Hamburgs Innenstadt liegt die historische, von Wasserarmen durchzogene Speicherstadt mit ihren wunderschönen Backsteinfassaden, geschwungenen Brücken und pittoresken Perspektiven. In diesem weltweit größten zusammenhängenden Lagerhaus-Komplex, in dem vor wenigen Jahren noch Kaffee, Tee und Gewürze gelagert wurden, und der auch ein wichtiger Teil der maritimen Welt Hamburgs ist, sind eine Reihe von besonderen Museen - beispielsweise das „Speicherstadtmuseum“ - ebenso zu Hause, wie außergewöhnliche Ausstellungen. So zum Beispiel das „Miniatur Wunderland“, die größte Modelleisenbahnanlage der Welt.
Flanieren und genießen an der Hafenkante
Maritimes Flair pur bieten die Uferpromenade am Baumwall sowie die anschließenden Landungsbrücken. Wenige Gehminuten von Speicherstadt und HafenCity entfernt liegen bunt beflaggte Segel- und Motorboote im „City-Sportboothafen“, in dem auch das zum Restaurant umgebaute knallrote „Feuerschiff“ seinen festen Platz gefunden hat. Gleich daneben an der Überseebrücke, an der früher die großen Passagierschiffe anlegten, lädt der 1961 gebaute ehemalige Stückgutfrachter „Cap San Diego“ zu einem Besuch ein.
Das Schiff ist weltweit der letzte fahrbereite Museumsfrachter seiner Größe. Schräg gegenüber ist der Liegeplatz der aufwändig restaurierten Dreimastbark „Rickmer Rickmers“. Auch dieser echte Kap-Horn-Segler kann vom Steven bis zum Steuerrad besichtigt werden.
Weiter elbabwärts lohnt ein Spaziergang auf den Pontons der „Landungsbrücken“. Hier konzentriert sich der Verkehr der Hafen- und Elbfähren, Ausflugsschiffe und der für Hamburg so typischen Barkassen, die auf Einheimische und Besucher warten. Die können auf den „Landungsbrücken“ aber auch Fischbrötchen und Souvenirs kaufen oder auf dem Oberdeck einfach nur die Seele baumeln lassen und einen unvergleichlichen Blick auf die Schiffe in den Docks am anderen Elbufer werfen. Karibisch maritim geht’s am Ende der Landungsbrücken in den verschiedenen Beachclubs zu. Jung und Alt treffen sich hier gern bei angesagter Musik und exotischen Drinks.
Nicht nur am Hafen, sondern auch in der übrigen Stadt laden Sehenswürdigkeiten zum Verweilen ein.





