Monday, 21. May 2012
Mein Kirchentag

User login

Enter your username and password here in order to log in on the website:
Login

Die Umweltstrategie des Kirchentages

Der Kirchentag engagiert sich auf ganz verschiedenen Gebieten, um Klima und Umwelt zu schützen. Das sind kleine Dinge im Büroalltag ebenso wie bei der Infrastruktur einer Großveranstaltung.

Abfall

Abfall ist eines der schwierigsten und sichtbarsten Themen bei Kirchentagen: Oft sticht er schon am Ende des Eröffnungsabends ins Auge. Unser Ziel ist es vor allem, den Anteil an gemischten Abfällen („Restmüll“) auf 30 Prozent zu verringern. Das gilt für unsere Büros ebenso wie für Veranstaltungen und Quartiere. Wir wollen insgesamt weniger Abfall produzieren.

 

Das haben wir bereits erreicht:

  • Mülltrennung in unseren Büros, während der Veranstaltung und in den Quartieren
  • Pfandsystem für Open-Air-Veranstaltungen
  • Verwendung von eigenem Geschirr in den Quartieren
  • Informationskampagne gegen wildes Papier
  • Spezielle Sammelbehälter für Batterien, CDs und leere Druckerpatronen

Energie

Der Bremer Kirchentag verbrauchte rund 37.000 Liter fossile Brennstoffe für Heizung und Warmwasser. Gleichzeitig wurden durchschnittlich 3,3 KWh Strom pro dauerteilnehmendem Kirchentagsgast verbraucht. In dieser Bilanz sind enthalten: der Verbrauch der Geschäftsstelle, des Zentralen Büros, der Großveranstaltung und die Unterbringung vieler Gäste in Schulen. Dieser Energieverbrauch entspricht 459 Tonnen CO2.

Das haben wir bereits erreicht:

  • Der Kirchentag produzierte selbst 1,35 Millionen Kilowattstunden grünen Strom (durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Büros in Fulda und zwei Windkraftanlagen).
  • Im Büro in Fulda und in der Dresdner Geschäftsstelle für den 33. Kirchentag wird Ökostrom bezogen.
  • „Greening“ der Messe: Wechsel zu Ökostrom während des Kirchentages und Reduzierung der bespielten Messefläche.
  • Klimafreundliche Gestaltung der Geschäftsstelle in der Kirchentagsstadt: Umstellung auf Energiesparlampen, Verzicht auf Stand-by-Modus bei elektrischen Geräten, Minimierung des Heizungsbedarf zwischen Weihnachten und Silvester.
  • Sanierung des Zentralen Büros in Fulda: Wärmedämmung des Daches, Einbau von Thermofenstern, Nutzung von Regenwasser.

Verkehr

Die Anreise zum Kirchentag und die Mobilität der Gäste am Veranstaltungsort verursachen eine hohe CO2-Belastung. Um sie zu verringern, fördert der Kirchentag die Reise mit Bus und Bahn. Zuallererst wollen wir natürlich selbst nachhaltig mobil unterwegs sein.

Deshalb wollen wir

  • unsere Dienstreisen nicht mit dem Auto, sondern mit Bahn, Bus und Fahrrad erledigen.
  • kraftstoffarme Dienstwagen verwenden, wenn es ohne nicht geht.
  • Dienstreisen nicht mit dem Flugzeug unternehmen.

Das haben wir bereits erreicht:

  • Mitarbeiter des Kirchentages sind mit ÖPNV und BahnCard mobil unterwegs
  • Dienst-Flüge werden nur in Ausnahmefällen genehmigt.
  • Der Kirchentag besitzt in Dresden nur drei Dienstwagen, von denen einer bereits mit Erdgas fährt.
  • Dafür haben wir viele Dienst-Fahrräder.
  • Für die Anreise der Kirchentagsgäste handeln wir frühzeitig mit Bahnen und Busunternehmen Sonderkonditionen aus.
  • Während des Kirchentages können alle Teilnehmenden kostenlos mit dem Nachverkehr fahren.
  • Außerdem gibt es während des Kirchentages einen kostenlosen Fahrradverleih.
  • Für die Organisation setzen wir ein Team von Fahrradkurieren ein.
  • Für Teilnehmende, die mit dem Auto anreisen müssen, schaffen wir geeignete Park-and-Ride-Möglichkeiten während der Veranstaltung. (Parken in der Innenstadt ist kaum möglich und nicht empfehlenswert).

Materialverbrauch

Keine Frage: Das papierlose Büro hat noch niemand erfunden. Dennoch wollen wir Papier sparen, wo wir können. Und wenn wir Broschüren, Plakate oder Pressemitteilungen drucken, dann auf Recyclingpapier. Und das Ergebnis kann sich heutzutage auch sehen lassen.

Auch aus Papier und zu 100 Prozent recycelbar sind unsere Papphocker - unsere umweltfreundlichen Sitzmöbel auf jeder Kirchentagsveranstaltung.

Außerdem

  • versuchen wir Büromaterial sparsam zu verwenden: Wo möglich, wird die umweltfreundlichere Variante genutzt und besonders PVC-Folien vermieden.
  • setzen wir bei unseren Shop-Artikeln verstärkt auf ökofaire Produkte.
  • sollen wir verstärkt ökologische Reinigungsmittel in unseren Bürogebäuden verwenden.

Das haben wir bereits erreicht:

  • Wir drucken unser Programmheft auf dem sehr leichten 45-Gramm-Papier.
  • Unser 600-seitiges Programmheft liegt digitalisiert vor, so dass sich Teilnehmende ihr individuelles Kirchentagsprogramm zusammenstellen können und dann nur dieses auszudrucken brauchen.
  • In unseren Kopierern liegt ausschließlich Recyclingpapier.
  • In unserem Shop gibt es fair gehandelte T-Shirts (aus Bio-Baumwolle) und Schals.

Verpflegung

Über 100.000 Menschen verspeisen an fünf Tagen eine erhebliche Menge an Lebensmitteln. Das ist eine passende Gelegenheit, mit gutem Beispiel voranzugehen und zu zeigen, dass eine faire, ökologische und regionale Verpflegung nicht nur im täglichen Leben, sondern auch auf Großveranstaltungen funktioniert.

Deshalb wollen wir

  • den Anteil von ökologischen Produkten nicht nur in unseren Büros, sondern auch während der Veranstaltung erhöhen.
  • erreichen, dass alle Quartiere ein ökofaires Frühstück anbieten und der Anteil an ökofairen Lebensmitteln am Abend der Begegnung deutlich ansteigt.
  • Messegastronomen für die Verwendung ökofairer Lebensmittel sensibilisieren.

Das haben wir bereits erreicht:

  • In unserer Geschäftsstelle und im Zentralen Büro gibt es Mahlzeiten in Bio-Qualität.
  • Auf dem Messegelände gibt es Anbieter von ökofairem Essen (auch die beiden Kirchentags-Klassiker: das „Gläserne Restaurant“ und der Naturkostmarkt).

Wieviel Tonnen schaffen Sie?

Rechnen Sie nach, wieviel Tonnen CO2 Sie im Alltag weniger produzieren können.
Zum CO2-Sparer.