Klimaschutz konkret: Klimapavillons

Klimafreundlich sein möchte jeder – aber wo beginnen? Die Infopavillons des Klimaprojektes „Tut dem Klima gut“ schafften Abhilfe. Viele tausend Besucher des Bremer Kirchentages nutzten die Chance, mit Experten über Themen von A wie Altbausanierung bis Z wie Zugreisen zu diskutieren und Tipps mitzunehmen.


Im Pavillon "Energie & Strom" ...

... war die Energiekurbel der Renner.

Zu heiß gewaschen? 30 Grad genügen auch - und es entsteht weniger CO2.

Klimafreundlich konsumieren: regional, saisonal und Bio.

 

Eine Tonne gegen neun Tonnen - CO2-Produktion in Afrika und Europa, pro Mensch und Jahr.

Pavillon "Mobilität": Radfahren ist klimafreundlich.

Auch im Pavillon "Energie@home" durfte gekurbelt werden.



Infos zu A wie Altbausanierung und konkrete Zahlen dazu gab es für Kirchentagsbesucher im Pavillon „Strom & Energie“. Besonderes beliebt war die „Energiekurbel“, mit der Besucher erleben konnten, wieviel Kraft und Arbeit für bisschen Strom notwendig ist – nämlich ziemlich viel. Rund 2500 Menschen informierten sich hier, wie sie Strom und Energie sparen können.

Auch die anderen über das Kirchentagsgelände verteilten Klimapavillons waren Publikumsmagneten: Die Themen „Ernährung & Konsum“, „Mobilität“ und „Energie@Home“ stießen auf großes Interesse bei Kirchentagsbesuchern. Sie bekamen von fachkundigen Standbetreuern Informationen: zum Beispiel über die Vorteile von ökologisch produzierten Lebensmitteln aus der Region und über die CO2-Last verschiedener Mobilitätsformen.

Der Zuspruch von fast 15.000 Besuchern und ihr großes Interesse an Klima-Themen machten deutlich: Kirchentagsbesucher sind sensibel für den Klimaschutz und sehr lernbegierig: Wussten Sie beispielsweise schon, dass bei der Produktion von einem Kilo Wintertomaten aus einem beheizten Gewächshaus in Spanien 9300 Gramm CO2 freigesetzt werden, bei einem Kilo heimischer Freilandtomaten jedoch nur 35 Gramm? Auch mit der Entscheidung für das „richtige“ Gemüse kann jeder dazu beitragen, die drohende Erderwärmung in Grenzen zu halten.

CO2-Ratgeber