Die Bewegung
Kirchentag ist nicht nur ein Ereignis, fünf Tage im Frühsommer. Er ist auch eine Bewegung, die alle zwei Jahre den Kirchentag plant und gestaltet. Sie ist als gemeinnütziger Verein organisiert und hat sich seit ihrer Gründung ganz bestimmte Ziele auf die Fahnen geschrieben.

Alle Kirchentage leben von Gegensätzen: Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Kirche diskutieren auf Podien, halten Reden oder Bibelarbeiten – während viele Unbekannte von persönlichen Erfahrungen aus ihrem Alltag berichten. Große Nichtregierungsorganisationen stellen ebenso ihr Engagement vor wie lokale Initiativen aus Kirche, Gesellschaft und Entwicklungshilfe.
Fast die Hälfte der Besucher, in der Regel mehr als 40 000 Menschen, gestalten das Programm mit. Auf den kulturellen Bühnen stehen nicht nur Profikünstler. Vor allem Amateure aus nah und fern prägen den Kirchentag: vom Kulturscheunen-Kabarett bis zum Gospelchor. Dieser Vielfalt, die von unten wächst, verdanken Kirchentage ihren Reiz.


