Schlussgottesdienst: Keine Von-Oben-Politik

Kirchentagspräsidentin Katrin Göring-Eckardt hat sich im Schlussgottesdienst gegen "Von-Oben-Politik" ausgesprochen. 120 000 Menschen kamen zu den Feierlichkeiten auf beiden Seiten der Elbe zusammen.
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Samstag

Gottes Zeigefinger mahnt unter Plattenbauten
„Gott segne dich“ steht in großen Buchstaben auf dem schmalen Kirchturm in Dresden-Prohlis. Auf seiner Spitze trägt der „Zeigefinger Gottes“ ein vergoldetes Kreuz. Golden ist in der Plattenbausiedlung jedoch vieles nicht. Zum Beitrag

Workshops, Konzerte, jede Menge Action: Der KonFi-Tag für Konfirmanden und Firmlinge
Konfirmanden und Firmlinge, Konfirmierte und Gefirmte trafen sich am Samstag zum ersten Mal auf einem Evangelischen Kirchentag zum ökumenischen "KonFi-Tag". Konzerte, Workshops und Aktionen, aber auch Mittagsgebet und Reisesegen am Abend lassen die Jugendlichen gemeinsam erleben, was Christsein heute bedeutet. Zum Beitrag
Hoffnung hinter Mauern
Antje Siebert ist Seelsorgerin - im Gefängnis. Am Donnerstag hat sie Besucher des Kirchentages eingeladen, gemeinsam mit den Insassen einen Gottesdienst zu feiern. Zwei Welten begegnen sich. Zum Beitrag

Gauck kritisiert deutsche „Angst-Sucht“
Zu einem realistischen, vom Glauben getragenen Umgang mit Sorgen und Angst hat der Theologe und Bürgerrechtler Joachim Gauck aufgerufen. „Manchmal sind wir in Deutschland geradezu angstsüchtig“, so Gauck. Zum Beitrag

Zähes Ringen um den 3. Ökumenischen Kirchentag
EKD-Ratschef Nikolaus Schneider, Erzbischof Robert Zollitsch und der orthodoxe Metropolit von Deutschland, Augoustinos diskutierten über einen möglichen 3. Ökumenischen Kirchentag 2017. Zum Beitrag

Beatrice von Weizsäcker fordert Christen zu Engagement und Gottvertrauen auf
Die Publizistin Beatrice von Weizsäcker hat davor gewarnt, die Bergpredigt als Freibrief für Rücksichtslosigkeit und Nichtstun auszulegen. „Gott will, dass wir den Blick hoffnungsvoll von uns ab- und den anderen zuwenden. Zum Beitrag

Einsatz für Verfolgte statt Schnäppchenjägerei
Etwa 1000 Menschen haben am Freitagabend am traditionellen Politischen Nachtgebet des Kirchentages teilgenommen. Es fand in der Dresdner Kreuzkirche statt, einem der Schauplätze der friedlichen Revolution von 1989. Zum Beitrag

Zollitsch kritisiert Streben nach vordergründigen Sicherheiten
Bischof Robert Zollitsch hat in einer Bibelarbeit das in der Gesellschaft verbreitete Streben nach vordergründigen Sicherheiten kritisiert. Menschen suchten sich gegen die Vergänglichkeit zu schützen. Zum Beitrag

Theologische Perspektiven auf Geld und Glück
Ein bisschen glücklicher sei die Welt wohl gewesen, als es noch Münzfernsprecher gab, und nicht so viele Handys. Das sagt zumindest Eckart von Hirschhausen auf dem Podium „Geld und Glück in jüdischer und in christlicher Perspektive“. Zum Bericht
Freitag

Krötke: Ostdeutscher Atheismus zeichnet sich durch Gleichgültigkeit aus
Als „erfolgreichste Hinterlassenschaft von 40 Jahren realsozialistischer Herrschaft“ hat der aus der ehemaligen DDR stammende Theologe Wolf Krötke (Berlin) ironisch den verbreiteten Atheismus in Ostdeutschland bezeichnet. Zum Beitrag
Bibeldiskussion in 140 Zeichen
Die Online-Bibelarbeit feiert auf dem diesjährigen Kirchentag Premiere - und kommt gut an. Der Saal der Dresdener Studierendengemeinde ist überfüllt, aber die Besucher können auch von draußen über ihr Handy mitmachen. Zum Beitrag

150 Jahre Rudolf Steiner – Debatte über Anthroposophie und christlicher Glaube
Zum 150. Geburtstag des Anthroposophen Rudolf Steiner (1861-1925) hat der Kirchentag in seinem Zentrum „Weltanschauungen“ das Lebenswerk des umstrittenen Esoterikers und Philosophen debattiert. Zum Beitrag
Nach mehr als 40 Jahren verabschiedet sich Jörg Zink vom Kirchentag
Der Theologe Jörg Zink, einer der langjährigsten und populärsten Referenten beim Evangelischen Kirchentag, hat sich am Freitag von seinem Publikum verabschiedet. Über Video war der 88-Jährige in die Dresdner Eisarena geschaltet. Zum Beitrag

Gottesdienst gibt Hilfestellung bei der Partnersuche
Immer mehr Menschen leben in Single-Haushalten. 47 Prozent sind es in Dresden. In einem Gottesdienst gab es Hilfestellung bei der Partnersuche. Zum Beitrag

Tietz: Es gibt kein Christentum außerhalb der Kirche
Als „schlichtweg falsch“ hat das EKD-Ratsmitglied Christiane Tietz bei ihrem Hauptvortrag zum Thema „Welche Schätze birgt der Glauben?“ die Ansicht verworfen, es könne ein „Christentum außerhalb der Kirche“ geben. Zum Beitrag

Feiern nach Art von Taizé
Für viele Kirchentagsbesucher gehört die Nacht der Lichter zu den Höhepunkten eines Kirchentages. Bei Kerzenschein und Musik beteten und sangen auch in Dresden am Donnerstagabend Tausende in den Messehallen. Zum Beitrag

Bildband zeigt Tischgemeinschaft beim 2. ÖKT
Rund 10.000 Menschen haben beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München 2010 an einer Tischgemeinschaft nach dem orthodoxen Ritus der Artoklasie teilgenommen. Am Donnerstag wurde auf dem Kirchentag eine Broschüre vorgestellt, die diese Feier dokumentiert. Zum Beitrag

Auch auf dem falschen Weg lässt Gott die Menschen nie allein
Kirchentagspräsidentin Katrin Göring-Eckardt mahnt in einer Bibelarbeit zum Umdenken an. Ihrer Ansicht nach ist Gott auch den Menschen nahe, die den falschen Weg gehen. Zum Beitrag

Bohl: Christlicher Glaube gibt Kraft für die Zukunft
Der christliche Glaube schenkt nach den Worten des sächsischen evangelischen Landesbischofs Jochen Bohl den Menschen Vertrauen, Ruhe und Hoffnung, um die Zukunftsaufgaben bewältigen zu können. Zum Beitrag

500 Christen feiern ökumenisches Abendmahl
Etwa 500 Gläubige aus verschiedenen christlichen Konfessionen haben auf dem Evangelischen Kirchentag in Dresden gemeinsam Abendmahl gefeiert. Dem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche der Diakonissenanstalt in Dresden-Neustadt lag die so genannte Liturgie von Lima zugrunde, auf die sich 1982 der Weltkirchenrat verständigt hatte. Zum Beitrag
Donnerstag

Zu wenig Intellektuelle werden Pfarrer
Mehr theologische Bildung für Pfarrer fordert der Theologieprofessor Friedrich Wilhelm Graf auf dem Kirchentagspodium „Wie viel Frau verträgt das Pfarramt?“. Dies wolle er aber nicht am Geschlecht der Theologen festmachen. „Es kommt nicht auf das Geschlecht an, sondern wie eine Person ihr Amt wahrnimmt“, sagte auf den gleichen Podium die Landesbischöfin der Evangelische Kirche in Mitteldeutschland. Zum Bericht

EKD-Ratsvorsitzender: Absolutheitsanspruch von Religionen überholt
Muslime und Christen sollten gemeinsam soziale Gerechtigkeit schaffen. So das Fazit einer Dialogveranstaltung zwischen dem EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider und Mustafa Ceric, muslimischer Großmufti von Sarajewo. Zum Beitrag

Steffensky: Gewalttätige Jugendliche gehören zu Gottes Lieblingskindern
Der evangelische Theologe Fulbert Steffensky hat in seiner Bibelarbeit auf dem Evangelischen Kirchentag in Dresden die Kirche ermahnt, an der vorrangigen Option für die Armen festzuhalten. Zum Beitrag

Wie Posaunenstöße durch die Jahrtausende
Heute Morgen waren es nicht nur Menschen, die die Straßenbahnen Richtung Rudolf-Harbig-Stadion füllten. Grund war eine besonders musikalische Bibelarbeit für Blechbläser. Zum Beitrag

Je einfacher desto schwieriger
Einer der drei Eröffnungsgottesdienste des Kirchentages fand in Leichter Sprache statt. Diese besondere Form ist eine Herausforderung für die Macher und bietet echten Mehrwert für die Rothenburger Familie Peitz. Zum Beitrag
Beckstein: Kirchen brauchen keine Zukunftsangst haben

Die Kirchen brauchen nach Ansicht des Vizepräses der EKD-Synode Günther Beckstein keine Angst vor der Zukunft zu haben. Als Orte der Gemeinschaft blieben sie weiterhin gefragt, denn „Facebook und Twitter reichen den Menschen dafür auf Dauer nicht aus“. Zum Beitrag

Käßmann: Gebete mit Taliban besser als Bombardierungen
Margot Käßmann hat in ihrer Bibelarbeit zu den Seligpreisungen der Bergpredigt Jesu erneut das deutsche militärische Engagement in Afghanistan kritisiert. Die Theologin sprach in der Eisarena vor 5000 Menschen.
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Die Stadt schläft, der Himmel steht offen
Es ist Himmelfahrtstag, kurz vor sechs Uhr. Dresden schläft noch. Fast. Um die Frauenkirche herum windet sich eine endlose Schlange von Kirchentagsbesuchern – mehrere hundert sind es am Ende. Die ersten harren hier seit fünf Uhr aus. Nur 45 können aufsteigen. Zum Beitrag

Wolfgang Huber: Bergpredigt Jesu kann politische Gestalt annehmen
Der politische Neubeginn im Geist der Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg und die Revolution des Jahres 1989 in Deutschland mit dem Ruf „Keine Gewalt!“sind zwei Beispiele dafür, wie die Bergpredigt in die Gesellschaft wirkt. Zum Beitrag
Mittwoch

99 000 feiern Gottesdienst in Dresden
Mit drei Gottesdiensten unter freiem Himmel ist am Mittwoch der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag in Dresden offiziell eröffnet worden. Insgesamt 99 000 Menschen feierten auf Alt- und Neumarkt, sowie am Elbufer.
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Einstimmung mit internationalem Flair

Beim Eröffnungsgottesdienst auf dem Altmarkt stand die Begegnung mit Deutschlands osteuropäischen Nachbarn im Vordergrund. Als einer der Projektleiter der Eröffnungsdienste freut sich Thilo Daniel über den besonderen Gastprediger. Zum Beitrag

Schuldsteine. Stolpersteine. Steine der Erinnerung
Als die alte Dresdner Synagoge 1938 zerstört wurde, blieben von ihr nichts als Steine. Stumme Zeitzeugen der Geschichte. Einer Geschichte geprägt vom Schweigen der Christen gegenüber der Entrechtung und Ermordung der Juden. Zum Beitrag

Bibelarbeiten: Seligpreisungen auch online und zum Mittanzen
Bei den Bibelarbeiten des Deutschen Evangelischen Kirchentages setzen sich immer mehr neue Formen durch. Dabei sind Gewaltlosigkeit und Umgang mit dem „Mammon“ zwei Schwerpunkte der Bibelarbeiten. Zum Beitrag
Schätze in der Altmarkt-Galerie

Alle Gemeinden in Sachsen haben im Rahmen der Aktion "Die andere Schatzkammer" eine Pappkiste bekommen und wurden angeregt, "himmlische" Schätze zusammenzutragen - im Sinne jenes Satzes aus dem Matthäusevangelium, dem auch die Losung des Kirchentages entnommen ist: "Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein." Am Dienstag wurde die dazugehörige Ausstellung in der Dresdner Altmarkt-Galerie eröffnet. Zum Beitrag

Ellen Ueberschär: "Der Kirchentag ist meine Leidenschaft"
Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Kirchentages, ist eine der entscheidenden Figuren des Protestantentreffens an der Elbe. „Viele waren im Vorfeld unsicher, wie das werden würde, drei Kirchentage in drei Jahren, sagt die Theologin. „Und jetzt merken wir: Bremen war toll, München bewegend – und Dresden schlägt alles!“ Zum Beitrag

AG Juden und Christen wird 50
Ihr fünfzigjähriges Bestehen feiert die Arbeitsgemeinschaft Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag am Donnerstag mit einer großen Jubiläumsgala. Zum Beitrag





